Kulturelle Dienstleistungen im Norden    
Sigrid Saxen, Dozentin: Ausbildungen im Umweltschutz Meine Ausbildungen im Umweltschutz  

Geoökologie (Universität Bayreuth, 1980 bis 1986)
Sie bedeutet Haushalt der Erde und ist ein Teil der Geowissenschaften. Im Unterschied zur biologischen Ökologie befaßt sich die Geoökologie schwerpunktmäßig mit der unbelebten Natur, also der Physik und Chemie in den Bereichen (Kompartimenten) Luft (Klimatologie, Meteoreologie), Wasser (Hydrologie) und Boden (Bodenkunde). Daraus ergeben sich im Übergang zur Landwirtschaft, Biologie, Chemie die Fächer Agrarökologie, Biogeographie und Ökochemie, um Beispiele von der Universität Bayreuth zu nennen. Andere Universitäten gestalten das Studium mit Fächern, die ihnen näherliegen, und das ist meist technischer.
In den achtziger Jahren waren Lehrbeispiele in Bayreuth der saure Regen, Kläranlagentechnik, Müllverbrennung und Mülldeponien, ökologische Landwirtschaft. Meine Diplomarbeit war nach Spezialisierung auf die Fachrichtung Hydrologie und Meteorologie in der Ökochemie angesiedelt und behandelte die Auswaschbarkeit von Dioxinen und verwandten Verbindungen aus der Asche von Müllverbrennungsanlagen, wenn sie zwischen Hausmüll deponiert wird. Damit war ich praktisch vorbereitet auf die Arbeit in einem Umweltanalytiklabor, das auf diese Spurensubstanzen spezialisiert ist. Andere Einsatzbereiche von DiplomgeoökologInnen waren damals in der Dritten Welt (Wasserver- und -entsorgung, Pflanzungen am Wüstenrand) und in Verwaltungen.

Umweltberatung (Ökologische Bildungsstätte Mitwitz, Oberfranken, 1987)
Dies ist ein schon nach wenigen Jahren ausgestorbener Beruf. Wer Glück hatte, wurde noch in den Teilbereichen Abfallberatung und Energieberaung weiterbeschäftigt. (Die Gesundheitsberatung ist ein getrennter Ausbildungsbereich.) Zur Umweltberatung für Haushalte und Kommunen, wie meine Ausbildung ausgerichtet war (im Unterschied zur betrieblichen Umweltberatung), gehören neben Abfall und Energie die Fragen des Wasserreinhaltens und -sparens beim Waschen und Putzen, die Gartenpflege, Baubiologie, Kleidung (unsere 2. Haut), Ernährung, ... Kinderspielzeug ... Ein verwandtes Studium wie Technik, Naturwissenschaften, Ökotrophologie und Psychologie war Voraussetzung für die Ausbildung, und dementsprechend nahm die Beratungstätigkeit eine andere Gestalt und Schwerpunktsetzung an.

Meine berufliche Anwendung dieser beiden umweltschutzbezogenen Ausbildungen klang aus, als ich 1991 im Auftrag des Institutes Fresenius an der Ausbildung von Umweltschutzfachleuten beteiligt war.

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